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Irish Folk Ballads from The Heart
Deirdre Starr ist eine irischstämmige Sängerin und Pianistin, geboren und aufgewachsen in London, weitergezogen nach Neuseeland und seit einigen Jahren wieder back to the roots in den Wicklow Mountains nahe Dublin. Sie erinnert sich oft an das alte Transistor-Radio ihrer Jugend, auf dem sie mit Mühen Radio Éireann neben vielen Störgeräuschen empfing - aber wo die für sie schönste Musik der Welt zu Hause war, traditionelle Musik aus Irland. Und wenn das Radio versagte, hörte sie mit Hingabe die Lieder ihrer Mutter. Über die Jahre ist sie viel herumgekommen, den Soundtrack dieser Zeit immer im Ohr. Musikalisch kostet sie allerdings auch gerne außerhalb der rein keltischen Szene an den Verführungen von Klassik, Jazz und Rock, schließlich genoss sie eine ordentliche Ausbildung in Chorgesang und bespielte als Pianistin und Organistin viele Londoner Kirchen. Ihre Hauptauftrittsorte sind mittlerweile Kulturzentren, Folk Clubs, Theater, auch mal ein spukendens Haus... - aber das ist eine der vielen Geschichten, die sie gerne bei ihren Auftritten erzählt. In Deutschland bekannt wurde Deirdre Starr durch ihre Mitwirkung bei der Irish Spring Festival Tournee 2005, bei der sie mit ihrer zauberhaften Stimme und ihrem extrem intensiven, eher ruhigen Programm abseits der Pub-Gassenhauer die Besucher in ihren Bann schlug..Im Laufe der vielen Konzert-Höhepunkte wird sie auch ohne Netz und doppelten Boden a capella singen, also ohne jedes Instrument, nur mit ihrer Stimme, die Besucher hinreißen. Ihr Motto, nicht nur für diesen Abend: Manche Leute arbeiten, um zu leben ich kann mir nicht vorstellen zu leben, ohne Musik zu machen!
Deirdre Starrs erste CD "Quiet Land of Erin" wurde von Jan Reichow in seiner WDR-Sendung "Hörproben" so vorgestellt: "Die Stimme, die Sie jetzt hören, der wunderbare Registerwechsel, der Atem, die verlangsamte Zeit, die er ausfüllt, all dies gehört zu einer Frau, über deren Horizont und deren Lebenserfahrung man unwillkürlich nachzudenken beginnt. Die CD ist von Anfang bis Ende sanft und schön; man kann sie in einer sommerlichen Mondnacht auflegen, sich auf den Balkon setzen und muss nicht ein einziges Mal aufstehen, um leiser zu stellen. Nachbarn werden hellhörig und fragen, woher diese betörenden Sirenentöne kommen. Die Stimmung wird Sie nicht mehr loslassen." Wunderbare Worte und Bilder für eine große Stimme!
Im Frühjahr 2009 nun das dritte Album "The Tree Below The Road" (ersch. bei Peregrina), eingespielt im renommierten Tonstudio Bauer und ihr definitiv überzeugendstes Werk bisher.
Detlev von Duhn schreibt darüber in "Glitterhouse" ...eine irische Sängerin mit klarer sanfter wahrlich betörender Stimme! Songs mehrerer Jahrhunderte, englische und irische, mit ihrer typischen Melodik z.T. geradezu hinreißend (The Wind That Shakes The Barley! Lover?s Ghost! Das schier verzaubernde Silver Dagger!). 1 Dylan-Cover kommt hinzu. Sehr warmherzige, ehrliche, fast durchweg balladeske Musik, gerne getragen, sehr ruhig bis besinnlich bzw. zart, total friedvoll, sporadisch ganz relaxt fließend oder einen Hauch beschwingt. Und außerordentlich poetisch. Oft nur von Piano und (teils gestrichenem) Ak.Bass getragen, hier und da von Flöte, Geige, 1x auch Percussion akzentuiert. Wunderschön und gehaltvoll, Empfehlung! "
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Brandaktuell das neue Album "The Tree Below The Road" (ersch. bei Peregrina) | |
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