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Bluegrass meets Rockabilly
The Wilders are back! 2007 auf ihrer ersten Europatournee schockierten sie die konservativen Country Fans genauso wie die ewig klischeehaften Kritiker der Country Musik mit ihrer unfassbar intensiven und mitreißenden Live Show, die praktisch jeden Saal explodieren liess
Drei wilde Jungs in coolen Cowboy Hats, dirigiert vom Bogen einer noch wilderen Frau mit Geige, toben in Punk-Bluegrass-Rockn'Roll Manie über die Bühnenbretter. Es zählt vor allem eins, wenn sie sich zu viert um das einzige Mikrofon auf der Bühne scharen: Energie! Und die hört man nicht nur sondern sieht sie auch. The Wilders holen Country Musik da ab, wo sie seit Mitte der 40er Jahre Steigbügelhalter für alle Rock'n'Roller seit Elvis wurde. Also pur, brachial, sehnsüchtig und mehr denn je weißer Blues: Die Heartbreaking Songs von Hank Williams, Lefty Frizell, Jimmy Rodgers oder Gospelsongs der Carter Family leben wieder auf. Gesungen in oft mehrstimmigen Gesangsharmonien, begleitet von ausschließlich akustischen Saiteninstrumenten. Und immer wieder auch der zum samstäglichen Scheunen-Heiratsmarkt gespielte rasante Tanzsound, dominiert von Fiddle und Banjo, als einzige erschwingliche Option für alle, für die damals Radio und Schallplatte unerschwinglich waren. Nicht umsonst ruft selbst Legende Bob Dylan die alten Idole in seinen letzten Produktionen und seiner neuen Radiosendung wieder auf, die Wurzeln der gesamten Popmusik liegen hier begraben. Begraben? Nun dank unzähliger junger Bands wie den Wilders ist das Genre nie tot gewesen, Festivals und Konzerte finden sogar immer mehr Interesse. Vor allem Bluegrass als virtuose Akustik-Variante hat einen großen Aufschwung erlebt. Nun beginnt man die Musik aus der "Goldenen Zeit" der 40er und 50er neu zu entdecken, The Wilders sind als Pioniere vorn mit dabei. Im Zentrum der Wilders steht Energiewirbel Betse Ellis, Geige und Gesang. Geboren in Arkansas, Geigenunterricht in der Highshool, Staatsmeisterschaft gewonnen und dann nach Kansas City um Musik zu studieren - typischer Werdegang einer braven Klassikschülerin. Doch Betse hörte heimlich The Who, Talking Heads, Police und die aktuellen Punk/New Wave Bands ihrer Zeit. In einem Laden traf sie zufällig den lokal extrem angesagten Multiinstrumentalisten Phil Wade, der gerade seine "indische Phase" erlebte und in ostindischen Ragas Erfüllung fand. Betse schloss sich ihm an, Hauptsache keine Klassik mehr! Aber nachdem ihnen eine Platte mit Hardcore Oldtime Tunes in die Hände gefallen war, ließen sie die Weltmusik sein und suchten nach den Folk Roots. Zu Hilfe kam ihnen ihr alter Freund Ike Sheldon (zu der Zeit Operngesangs-Student), der ihnen am Telefon seine heimliche Liebe zur Classic Country Music beichten wollte und damit offene Türen einrannte. Ab dann wurde Betses Geige zur Fiddle und die freie Zeit verbrachten die drei auf den Oldtime Music Coventions des Südens. Keine alte Schellack Scheibe mit obskurerer Musik der 20er Jahre war vor ihnen sicher - schließlich sind die Meister ihres Stils zu hören.
1996 kam es zum ersten Auftritt als Trio, Bassist Nate Gawron, erfahren in Funk-, Punk- und Rockmusik, stieß 1999 zur Band. Er brachte die eine Hälfte eines virtuellen fünften Musikers mit - Zuschauer schwören nach den Konzerten, sie hätten einen Schlagzeuger gehört! Die andere Hälfte steuert übrigens Gitarrist Ike Sheldon mit seiner extrem perkussiv gespielten Gitarre bei.
The Wilders schauen auf fünf CDs zurück. Ihr aktuelles Album "Someones got to pay" enthält zum ersten Mal ausschließlich eigene Kompositionen, die den alten Hits in nichts nachstehen. Die wichtigsten Festivals in den USA wie Telluride, Wintergrass oder Merlefest, aber auch prestigeträchtige Kulturzentren wie das Kennedy Center in New York reißen sich um die Gruppe. Iris DeMent holte sie in der legendären nationalen Radio Show " A Prairie Home Companion" zu sich auf die Bühne. Nun kommen sie zum zweiten Mal nach Mitteleuropa, um den Zuschauern die echte, wilde, rockige, aber auch traurige Country Musik in einer unvergleichlichen Show zu präsentieren.
Betse Ellis - Geige, Vocals Ike Sheldon- Gitarre, Lead Vocals Phil Wade - Banjo, Dobro, Mandoline, Vocals Nate Gawron Kontrabass, Vocals
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für Veranstalter
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on tour...  |
29.09.2010 28816 Stuhr, Ratssaal, 20:00 www.stuhr.de
30.09.2010 31137 Hildesheim, Kulturfabrik Löseke, 20:00 www.kufa.info
02.10.2010 CH-Grindelwald, Country Festival, 20:30 www.country-grindelwald.ch
03.10.2010 86836 Untermeitingen, Four Corners Music Hall, 20:30 www.fourcorners.de
04.10.2010 89269 Voehringen-Illerberg, Clubheim www.illertal-cowboys.de
06.10.2010 A-6176 Innsbruck, Blumenpark Seidemann, 20:00 www.treibhaus.at
07.10.2010 81675 München, Vereinsheim, 20:00 www.club2.de
08.10.2010 06114 Halle, Objekt 5, 20:30 www.objekt5.de
09.10.2010 41564 Kaarst, Albert Einstein Forum, 20:00 www.kaarst.de
10.10.2010 NL-Wadway, Cafe de Vriendschap, 15:00 ---
12.10.2010 90762 Fürth, Kulturforum, 20:00 www.kulturforum.fuerth.de
13.10.2010 77654 Offenburg, Salmen, 20:00 www.kulturbuero.offenburg.de
14.10.2010 72762 Reutlingen, franz k, 20:00 www.franzk.net
15.10.2010 88239 Wangen, Schwarzer Hasen, 20:00 www.jazzpoint-wangen.de
16.10.2010 CH-8001 Zürich, el Lokal, 20:20 www.ellokal.ch
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